SONNMATTSTRASSE 10b, 3415 HASLE-RÜEGSAU
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SÄGEGASSE 28, 3401 BURGDORF
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Wohin...

Das Entwickeln von Architektur … der Städtebau und die Raumplanung sind seit 25 Jahren - aber auch künftig - unsere Leidenschaft.

Ein Team - ein Dutzend Fachleute - hat seit 1985 kleinere, grössere und viele Grossprojekte der Architektur auch über Wettbewerbserfolge entwickelt und realisiert...

...aber auch in kleineren und vielen grossen Orten des Mittellandes mit Gesamtplanungen die räumliche Entwicklung massgebend mitgesteuert. Mit einer exemplarischen Auswahl von realisierten Planungen gibt dieser Auftritt Einblick in die Denk und Arbeitsweise des ateliers...

Wenn kommende Generationen die Architektur nach 2000 diskutieren werden, wird der gestalterische Ausdruck der Architektur vermutlich nicht mehr den zentralen Stellenwert in der Gesamtbeurteilung eines Bauwerks haben, wie dies in der Vergangenheit oft der Fall war. Besonders wird vermutlich die Frage nach dem ökologischen Wert der Bauten, nach deren Ressourcenschonung mehr gewichtet werden…

...die Frage nach Ressourcenschonung im engeren Sinne … das Optimieren der Produktionsenergie der Baustoffe, das Optimieren von deren Wiederverwertbarkeit, der Niedrigstenergieverbrauch und die Niedrigstschadstoffbelastung…

...die Frage nach der Ressourcenschonung im weiteren Sinne ...das Optimieren der grossräumigen Kontexte für den Siedlungsbau ... unter anderem, indem in den Knotenbereichen der Erschliessungsnetze die Siedlungsflächen dicht, aber mit hoher Aufenthaltsqualität bebaut werden…
...und damit den Druck auf die Landschaft, welche zur Zeit durch den Siedlungsbau in der Schweiz jährlich die Fläche von 2500 ha (die Fläche des Murtensees) verliert, so weitgehend wie möglich verringert wird…

...Raumplanung, Städtebau und Architektur haben disziplinenübergreifend zur optimierten Verdichtung entlang der Verkehrsachsen des Mittellandes beizutragen.

Effizient ressourcenschonend kann (Um)Bauen künftig nur sein, wenn der kleinräumige Siedlungsbau in einem raumplanerisch und städtebaulich adäquaten, grossräumigen Kontext realisiert werden kann. Das heisst, wenn dichte, flexible Strukturen der Architektur weitgehend in den Knotenbereichen des leistungsfähigen öffentlichen und privaten Verkehrs der Mittellandstadt realisiert werden können, dabei die Verkehrserschliessung gebündelt wird und dadurch die Landschaft siedlungsnah attraktiv zur Erholung und Versorgung erhalten bleibt - und wenn sich die Erkenntnis durchsetzt, dass ökonomische und ökologische Anforderungen im Siedlungsbau konvergent sein können, Ökonomie und Ökologie sich ergänzende Elemente der künftigen Ökopolis sind.

Im Zentrum der planerischen Reflexionen steht die Frage, wie die Mittellandstadt, welche sich innert 150 Jahren vom Auen-, Weid- und Ackerland in einen Verkehrskorridor mit Agglomerationsmasse und in einen Sammelplatz von Unorten verwandelt hat, sich längerfristig wandeln kann zu einer urbanen Form mit attraktiver Gestalt, welche die kulturlandschaftlichen Qualitäten für Mensch, Flora und Fauna trotz Urbanisierungsdruck erhalten kann…
Die Schonung der Ressource Boden über griffige Netzbildungen und dichte Baustrukturen in den Knoten schont auch die Ressource Energie.
Schlüsselemente zur Schonung der Energie beim Planen und Bauen werden auch künftig primär die optimale Lage und Dichte (planerisch), sowie die optimierte Hülle und Technik (baulich) sein…

Je höher die Dichte im begrenzten Raum der Mittellandstadt steigt, desto enger wird der Zusammenhang von Planung und Bau. Denn planerische Verdichtungsziele können nur mit qualitativ hochstehenden baulichen Strukturen zu lebenswertem Raum umgesetzt werden.